BvL Lingen

Unser Unternehmen

Am 3. Oktober 1958 eröffnet Bernhard van Lengerich in der Haselünner Straße 1 in Lingen auf 45 Quadratmetern ein Fachgeschäft für Herde, Waschmaschinen, Elektro-, Rundfunk- und Fernsehgeräte. Sein Startkapital: 2.500 Mark und ein Lieferwagen. Die angebotenen Geräte und Produkte gehören zu den lebensnotwendigen Gebrauchsgütern. Die Hersteller geben in dieser Zeit für die Produkte sehr hoch kalkulierte Preisempfehlungen. Bernhard van Lengerich empfindet dies als wenig fair gegenüber seinen Kunden und startet seine eigene Preispolitik. Es spricht sich in Lingen und Umgebung schnell herum, dass das kleine Fachgeschäft günstige Preise anbietet. Die wachsende Nachfrage bedingt, dass er in den Räumlichkeiten eine Kundenwerkstatt einrichtet. Um mehr Platz zu schaffen, richtet er dann an der Georgstraße und an der Rheiner Straße Zwischenlager ein.

1962 bietet der frühere Lebensmitteleinzelhändler "Konsum" ein an der Marienstraße gelegenes Lager- und Geschäftshaus zur Vermietung an. Bernhard van Lengerich sagt zu und richtet dort nach Umbauarbeiten seine Warenpräsentation, Lager, Service und Verwaltung ein. Schon nach zwei Jahren werden diese Flächen zu knapp. Zusätzlich angemietete Lagerräume an der Brunnenstraße entlasten zunächst. Ein Jahr später kauft er ein Grundstück an der Bauerntanzstraße, um dort ein größeres Geschäftshaus zu errichten.

1967 beginnen die Bauarbeiten in der Bauerntanzstraße. Ein Geschäft mit 320 Quadratmetern Verkaufsfläche und 100 Quadratmetern für Service und Verwaltung entsteht. Im Oktober 1967 eröffnet BvL neu. Von dieser Zeit an ergänzen Einbauküchen das Programm des Geschäftes. Um jedoch ein adäquate Präsentation des Küchenstudios zu erreichen, fehlt es erneut an Platz.

Im Jahr 1969 bietet die Bundesbahn an der Lindenstraße 22 ein Grundstück mit Einfamilienhaus zum Kauf an. BvL erhält auf sein Gebot den Zuschlag und sichert sich für eine schnellere Frachtanlieferung gleich noch einen Gleisanschluss.

Anfang 1972 beginnen die Bauarbeiten für das neue Geschäftshaus. 1973 wird es dann fertiggestellt und im Juli 1973 eröffnet BvL gemeinsam mit dem Mieter Möbel Erken. BvL erweitert sein Warensortiment: Leuchten, Glas, Porzellan und Geschenkartikel kommen neu hinzu.

Das Unternehmen entwickelt sich. Nach zwei Jahren ist der Personalstamm auf über 50 Mitarbeiter angewachsen.

1986 eröffnet BvL am Frensdorfer Ring in Nordhorn eine Filiale. Die Grafschafter nehmen die neue BvL-Dependance von Anbeginn gut an. Ende der Achtziger löst die Bahn das Wagenwerk auf dem Nachbargrundstück an der Lindenstraße auf. BvL erwirbt das Grundstück mit der darauf befindlichen Halle, die zuvor den C+C Lebensmittelmarkt beherbergte und nun als Lager zusätzlich Fläche schafft.

Das beständige Wachstum verlangt nach weiteren Lagerflächen. In Lohne errichtet das Unternehmen ein Versandlager.

Mit dem Jahrtausendwechsel 1999/2000 übergibt Unternehmensgründer Bernhard van Lengerich den Betrieb an seine Söhne Thomas und Andreas. 2001 erfolgt der neuerliche Umbau der Halle. Sie wird an das Haupthaus angeschlossen. BvL richtet hier auf rund 1.400 Quadratmetern einen Fachmarkt für Spielwaren ein. In 2010 erweitert BvL das Angebot zunächst um Babyausstattung und später auch um Baby- und Kinderkleidung.